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Suttero Bazenheid

Am 25. März 2009 erfolgte der Spatenstich des neuen Fleisch-Kompetenzzentrums der Ernst Sutter AG in Bazenheid. Nach nunmehr über zwei Jahren Bauzeit und minutiös durchgeführten Testläufen nimmt der moderne Betrieb mit einem Investitionsvolumen von 90 Millionen Franken mit seinen über 220 Angestellten in Bälde den Betrieb auf. Mit dieser Investition verfolgt die zur fenaco gehörende Ernst Sutter AG das Ziel, die Fleischproduktion in der Schweiz zu festigen und zu modernisieren und manifestiert somit ihr Glaubensbekenntnis an den Produktionsstandort Schweiz und die Schweizer Landwirtschaft.

Verarbeitung konzentriert
In Bazenheid entsteht eines der modernsten Fleischverarbeitungs-Zentren der Schweiz. Unter der Leitung von Herrn Walter Koller wird Suttero Bazenheid der Partner für Frischfleisch von den Gattungen Kalb, Rind, Schwein und Wild sein. Die Ernst Sutter AG konzentriert durch diese 90 Millionen Franken teure Investition die gesamte Verarbeitung und Veredelung von Frischfleisch an einem Ort. Ab der Inbetriebnahme von Suttero Bazenheid wird die Verarbeitung und Veredelung von Frischfleisch aus den Betrieben der Ernst Sutter AG ausgelagert und in Bazenheid zentralisiert. Einzig die Reber Ernst Sutter AG in Langnau i.E. wird als Nahtstelle zur Westschweiz auch weiterhin Frischfleisch verarbeiten. Die regionalen Depots Rothrist, Prilly und Tessin bleiben nach wie vor vollumfänglich bestehen und sorgen für die Feinverteilung in ihrer Region.

Über 220 Arbeitsplätze
Mit dem Neubau entstehen über 220 Arbeitsplätze, wovon ca. 180 in den Bereichen Produktion und Logistik, weitere rund 40 in den Bereichen Administration und Verkauf anfallen werden.

Minergie / Wärme Rückgewinnung
Das Frischfleisch-Zentrum wird den «Minergie»-Standard aufweisen, ein weltweit geschütztes Label für nachhaltiges Bauen. Zur umweltfreundlichen Energiegewinnung wird das Gebäudedach mit Photovoltaik-Zellen bestückt. 75% der Energie aus der Kälteerzeugung wird als Wärme rückgewonnen und die restliche Wärme wird von der nahegelegenen Kehrrichtverbrennungsanlage bezogen.

Vorbereitungen zur Inbetriebnahme
Mit den Original-Teams werden die ganzen Prozesse sozusagen in einem Dreistufen-Programm über eine längere Zeitphase durchgespielt und minutiös getestet. Um eine möglichst reibungslose Inbetriebnahme anzustreben, wurden die Prozesse bis ins kleinste Detail besprochen, Detailplanungen erstellt, das Personal geschult und die Prozesse mit sogenannten „Dummis“, mit denen die Systemtechniken in ihrer Funktionen getestet werden konnten, durchgeführt. In einer weiteren Phase wurden die Dummis dann durch Fleisch ersetzt, die Prozesse hygienisiert und Feineinstellungen angepasst. Weitere Funktionstests und Systemeinstellungen werden laufend vorgenommen.

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alle Rechte bei Ernst Sutter AG 2011

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